Katzenstreu Klumpstreu ist die am weitesten verbreitete Streu Sorte und funktioniert nach einem einfachen Prinzip: Die mineralischen Körner verbinden sich bei Kontakt mit Feuchtigkeit chemisch und bilden einen festen Klumpen, der sich komplett aus dem restlichen sauberen Streu herauslöst. Wie gut das funktioniert, hängt nicht vom Preis ab, sondern von der Qualität des Rohstoffs und der Körnung.
Nicht jedes Klumpstreu klumpt gleich. Günstige Produkte bilden weiche, brüchige Klumpen, die beim Schöpfen auseinanderbrechen und Reste im Streu hinterlassen. Hochwertigere Sorten bilden feste, trockene Klumpen, die sich in einem Stück herausheben lassen. Dieser Unterschied bestimmt, wie oft das gesamte Streu gewechselt werden muss und wie viel davon bei jedem Ausschöpfen verloren geht.
Warum der Klumpen die eigentliche Kaufentscheidung ist
Ein guter Klumpen hat drei Eigenschaften: Er formt sich vollständig, er bleibt im gesamten Durchmesser zusammen, und er haftet nicht am Wannenboden. Klumpen, die zu weich sind, haften an der Wanne und brechen beim Lösen auf. Klumpen, die außen fest, aber innen noch feucht sind, brechen beim Kippen über den Eimer auseinander und hinterlassen feuchtes Material im Streu. Beides erhöht den Verbrauch, weil sauberes Streu mit entfernt wird.
Das wichtigste Qualitätsmerkmal ist die Klumpgeschwindigkeit. Gutes Bentonit klumpt innerhalb weniger Minuten nach dem Kontakt mit Urin. Langsam klumpende Sorten haben den Nachteil, dass die Katze beim nächsten Besuch in noch weiche, halbfertige Klumpen tritt und diese aufbricht. Das führt zu feiner verteiltem Schmutz im Streu, der sich schwerer vollständig entfernen lässt.
Wer beim Ausschöpfen bemerkt, dass Klumpen regelmäßig am Wannenboden haften oder brüchig sind, prüft zunächst die Füllhöhe. Weniger als 5 bis 6 Zentimeter Streu führt dazu, dass Klumpen die Wanne berühren, bevor sie vollständig geformt sind. Erst wenn die Füllhöhe stimmt und das Problem bleibt, lohnt sich ein Sortenwechsel. Mehr zu den verschiedenen Streusorten bietet die Übersicht in der Kategorie der Katzenstreu Typen.
Fein oder grob und was es im Klo ausmacht
Die Körnung von Klumpstreu beeinflusst drei Dinge gleichzeitig: Klumpqualität, Staubgehalt und Tracking. Feines Klumpstreu mit Körnern unter 1 mm klumpt schneller und fester, weil die Oberfläche pro Gramm Material größer ist und der Urin mehr Bindungspunkte findet. Gleichzeitig erzeugt feines Streu beim Einfüllen und Ausschöpfen mehr Staub und haftet leichter in Pfotenpolstern, was Tracking auf dem Boden verstärkt.
Grobkörnigeres Klumpstreu ab etwa 1,5 mm klumpt etwas langsamer, staubt weniger und bleibt eher im Klo. Für Katzen mit empfindlichen Atemwegen oder für Haushalte, in denen Staubentwicklung ein Problem ist, ist die grobkörnige Variante oft die bessere Wahl. Für Haushalte, die möglichst feste Klumpen mit wenig Materialeinsatz wollen, ist feines Bentonit besser. Feinkörnige Klumpstreu im Vergleich zeigt auch die Kategorie des feinen Katzenstreus.
- extra weiße ultra klumpende Streu, geeignet für anspruchsvolle Katzen
- geruchshemmend
- ultra saugfähig
- nahezu staubfrei
- extrem effizient
- AKTIVKOHLE: Hergestellt aus einem nachwachsenden Rohstoff sorgt die enthaltene Aktivkohle für hochwirksame Geruchsbindung und Saugfähigkeit
- ALOE VERA: Der Zusatz von Aloe Vera sorgt für eine sanfte und natürliche Pflege der Katzenpfoten
- KLUMPENBILDUNG: Die feine Körnung ist äußerst ergiebig und bildet besonders flache Klumpen, die das Reinigen der Katzentoilette erleichtern
- ENTSORGUNG: Die Streu über den Hausmüll oder die Biotonne entsorgen (beachten Sie die kommunalen Vorschriften). Nicht in der Toilette entsorgen!
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Den Wechselrhythmus beim Klumpstreu richtig einschätzen
Klumpstreu muss nicht nach einem festen Wochentag vollständig gewechselt werden. Das richtige Intervall hängt davon ab, wie viele Katzen das Klo nutzen, wie oft täglich ausgeschöpft wird und ob die Körner nach dem Ausschöpfen noch weitgehend frisch aussehen oder zunehmend gelblich werden. Wer täglich ausschöpft und die Füllhöhe mit frischem Streu nachfüllt, kann mit einer Katze alle zehn bis vierzehn Tage komplett wechseln. Mit zwei Katzen eher alle sieben bis zehn Tage. Die folgende Reihenfolge hilft, den richtigen Moment zu erkennen, ohne zu früh oder zu spät zu wechseln.
- Täglich ausschöpfen und Füllhöhe kontrollierenKlumpen täglich entfernen und die Füllhöhe prüfen. Frisches Streu nachfüllen, um 6 Zentimeter Tiefe zu halten. Dadurch wird der Komplettwechsel seltener nötig.
- Restliches Streu wöchentlich begutachtenEinmal pro Woche das verbliebene Streu auf Farbe und Geruch prüfen. Leicht gelbliche Körner sind noch aktiv. Stark verfärbte, gleichmäßig gelbe oder rau riechende Körner zeigen Sättigung an.
- Komplettwechsel vorbereitenBei Sättigung das gesamte Streu entfernen, Wanne mit warmem Wasser und mildem Reiniger auswaschen, gut trocknen lassen. Nie nasses Streu auf eine nasse Wanne geben.
- Frisch befüllen und Füllhöhe prüfenFrisches Streu auf mindestens 6 Zentimeter Höhe einfüllen. Wer möchte, kann einen kleinen Rest altes Streu einmischen, damit der eigene Geruch der Katze erhalten bleibt und die Akzeptanz gesichert ist.
Katzenstreu Klumpstreu ist für die meisten Katzen und Haushalte die praktischste Wahl, wenn die Qualität stimmt und der Rhythmus passt. Gleich ansehen.
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